und es bewegt sich doch

Kodjo, ich danke dir für deine so sorgsam gewählten worte bei der
disskussion dort
nun 1-2 (dürfens auch 3 sein?) komprimierte sätze werden wir finden
ansonsten finde ich es sehr sinnvoll den arg dürftigen artikel zu "sexuellen missbrauch von kindern" bei wikipedia mal gründlich zu renovieren und auf einen neueren stand zu bringen

wikipedia und schwierige artikel

Eine erweiterung der laufenden diskussion im spielraum zu der möglichkeit, in wikipedia entsprechende artikel mitzugestalten. Hier sollen entwürfe erscheinen.

Es gibt in Wikipedia einen Artikel zu Krumme 13
Wir haben die Möglichkeit, eine Meinung zu entwickeln, die mit beeinflussen könnte, was mit dem Artikel in Wikipedia passiert.

geschafft

ob es nun den alten spielraum nochmal gibt ist noch lange nicht klar
schön wärs schon wegen all den sehr wertvollen beiträgen von euch
doch jeder verlust ist auch ein gewinn!! das habe ich doch sehr deutlich in der letzten zeit gemerkt.
wir im spielraum sind ein sehr liebevoller und achtsamer freundeskreis geworden
tja erst war unsre notunterkunft nach dem plötzlichen verlust unseres forums das café Muckefuck son cafe ist selten wirklich lecker und ich habe dann eine fremdgehostete fassung des wbb-lite gefunden da hatten wir wenigstens wieder die ungefähre annäherung an das uns vertraute
und dann kamm das nikolausgeschenk schlechthin
Ralf der diese sehr, sehr guten seiten "Ueberlebender, der Junge das vergessene Opfer" macht , hat dem spielraum nun ein sicheres zu hause geboten, da danke ich ihm ganz besonders für nun ist der spielraum immer und sehr verlässlich unter dieser adresse zu erreichen:
http://spielraum.our-life.de, da danke ich aber auch dem Dreamteam
und ich bin jetzt wirklich geschafft weil ich die ganze nacht dran gearbeitet habe das forum einzurichten
auf ein neues

wunder

wunder, zwei eimer fallen eine Treppe runter, eierschalen,Sicherungskasten logisch , zwei denkende Köpfe , Worte , grips, dampfabzugshaube; ofen und ein sumuringer verläuft sich in andalusien, lachend fallen sie alle im weltall der Planeten,Möhren rasspeln, Fenster klirren, laute Musik , stimmen gewirr überall in Länder eine Katze huscht vorbei , trippel auf der stelle , lausche den spinnen, sehe eine wolke. ein Haus, brotkrümmel und ein stück Holz , mach mal da slicht an ,
herzstueck21 treppengeländer runter rutschen ,auf wolken fallen, gummibärchen im glas mit wasser, seifenblasen und ein ganz tiefes brummen, fliegen ,
über die mauer abhauen , schnell das Brot rein schieben, schäppernde Blecheimer, singende Drähte, ein wolf heult und zehn Gänse laufen rückwärts
ungeheuer in der ecke , tapferkeitsdreher, medaillenfälscher, scheinverstecker, zigarettenanzünder, pfeift voller dampf, auch in der ecke, sich rum werfen , riechen den qualm , pfffff sagen. wäsche tragen, Handtuchhalter, Briefbeschwerer und einen ganzen Sack voll mit Kartoffeln,
kuller den berg hinab, rutschen, stolpern, dann auakuller den berg hinab, rutschen, stolpern, dann aua, sorgenvolles gelächter, zuckerglasuren, fremde Bräuche , leckerschnauze , mampfende Backen . ferne naht, doch auch, sprachs und verabschiedete sich, Kräutertee und Marzipan, Fleischwurst mit Schokolade, Gummibärchen mit Senf, viel wieder aua ißt, um die welt , ich fühl mich so alleine , lauf innerlich davon ,knaller draussen, beklemmung innen, doch in der Ferne rufen Freunde, ein falter im sonnenlicht , ich glaube an die welt , liebe reagiert, immer und überall, und gewinnt immer. mülleimer , alle schléchtes rein stopfen , ade du stinkendes Gerümpel
ungeheuer in der ecke , tapferkeitsdreher, medaillenfälscher, scheinverstecker, zigarettenanzünder, pfeift voller dampf, auch in der ecke, sich rum werfen , riechen den qualm , pfffff sagen. wäsche tragen, Handtuchhalter, Briefbeschwerer und einen ganzen Sack voll mit Kartoffeln,
kuller den berg hinab, rutschen, stolpern, dann aua
aus dem wortspiel "einfach los" auszüge aus dem forum

die testen dich

zum thema fakes und copy and paste
es ist ja wohl klar das alle texte hier eigentum der autor/innen sind und jedes ungefragte entnehmen diebstahl ist
schmücke dich nie mit fremden federn du siehst damit lächerlich aus!



die testen dich
tun die immer
nicht nur dich
auch die andern
testen sie
immer

und dann
wenn’s läuft
wie sie’s hoffen
dann setzen
sie die hebel an



ich-sehe-dich

stück für stück
brechen sie
deine seele auf

das sind keine
vampire
solche menschen
werden nicht satt an dir

das was sie sich holen
bei dir
das schmeißen sie weg
sie halten das
für müll

die sind stolz
auf den großen berg
müll den sie machen
dafür brauchen sie dich

alles wollen sie
entwerten
alles
das wollen
solche menschen

umso wertvoller
du ihnen erscheinst
umso eifriger
machen sie sich ans werk

wir müssen
auf dich auf passen
du musst
auf uns aufpassen
dass sie uns nicht
vermüllen
diese müllmacher

wortspiel

eine produktion der spielräumler/innen

Bald aber naht der Eber -> Eber
Ernst bietet Erna Reichtum
Rastlos ein Indianer chaotisch heiter tanzt um Mitternacht
Mondlicht in Taglicht taucht - einen Reigen nur auf China haucht, träumend.
Treulos raffiniert ändert Uwe Mariannes eindrucksvolles Namenschild dauerhaft.
die Ausdauer und Energie reicht heute auch für Trauer
Trübe Raunächte allerdings umnebeln einen Regenbogen.
Richtig eigenwillig geht er neue bereiche ohne große noete
Nur oben erwähnte Tante emigriert.
er möchte immer Griespudding rühren in einer roten Tasse
Trag auch saloppe Salonlöwen ein!
es ist notwendig
Nicht ohne Trotz wird er nachträglich die Innung gründen.
ganz richtig und ernst nennst du einen Namen
Neu aber meditieren Eremiten nachmittags.
neulich am Cello hörte Mutter immer tausend töne anderer Geister Stimmen
norbert angelt gern einen langen Barsch er trinkt tassenweise einen nieren tee zetert über nachbarn die unseren norbert grämen
Große Räuber ärgern meinen eisernen Napfkuchen
Nicht alle Pflaumen für Kuchen und Chutney herrichten, essgierige Naschkatzen!
neulich Abend saßen Chinesen heftig kratzend am Tannenbaum zu Eirunden Nudelhölzern
Norbert(der schon wieder) und die Edeltraut lieben heute öfters lange zeromonien einer regen Nebenhandlung
nein, eigentlich betet edwald nicht hauptsächlich alles nur dadaistischen, laienhaften Unsinn nach, gell?

Habgier

Habgier oder Habsucht ist das übersteigerte, rücksichtslose Streben nach materiellem Besitz ...so fand ich’s im Wikipedia

Und ich nenne es dieses „Haben-Wollen“. Begleitet von erschreckendem Verlust von Mitgefühl, ist jede Naturkatastrophe im Vergleich schon fast Gnade. Wenn du dich schon nicht traust dein Leben zu leben, so willst du es wenigstens haben. Möglichst das eines anderen? Und ist mir doch aufgefallen, dass diese Immer-Nur-Haben-Wollens ständig klagen, nichts zu haben. Oh, Ironie fehlender Selbsterkenntnis.
Na, ich will doch noch was vom Leben haben! Ja, was denn noch? Mehr als Leben hat das selbe nun mal nicht zu bieten. Nicht mehr und nicht weniger. Doch wir freuen uns schon auf die Geschenke. Denn Mensch gönnt sich ja sonst nichts. Und was hab ich davon? Zuviel, ich krieg ständig zu viel. So suche ich fast eine viertel Stunde nach den einfachen Haferflocken im Supermarkt , dieses Wort alleine, und finde sie einfach nicht, weil alles voll gestellt ist mit Weihnachtsgebäck. Wer soll das bezahlen? Das ist klar. Wir bezahlen das mit Mord und Totschlag. Opfern die Seelen unsrer Kinder einem goldenem Kalb, das heute Räder hat und statt Wasser, Benzin säuft. Dafür gibt ja auch keine Milch, liefert kein Fleisch. Aus Liebe zum ihm lassen wir uns die Luft zum Atmen nehmen. Und ständig wird der Raum zum Spiel kleiner.
Das macht sauer und ist nicht lustig. Weltfremdes Geschreibsel ist so nervend wie der morgendlich Stau auf der Autobahn. Da hoffen wir lieber auf bessere Zeiten. Und es ist ja eh schon alles egal. Da brauch ich dich auch nicht mehr zu achten. Wir gönnen uns Selbstverachtung und den anderen nichts. Trauen bezahlter Nähe mehr als geschenkter Einsamkeit. Da wird lauthals nach Gesetzen geschrieen um die unerträgliche Trauer unsrer kindlichen Fragen zu übertönen. Wer nicht hören will, muss auch nicht mehr fühlen. Ach, wäre ich eine Maschine, wüsstest du was ich wert bin.
vorallem

Folgen

Soweit ich zurück denken kann, hatte ich vor allem was sexuell war, Angst
Georges Bataille


Sehr früh in meinem Leben habe ich angefangen, mich für meine Sexualität zu interessieren. Ich habe sie gesucht, krampfhaft. Da war ich zehn Jahre alt. Bis heute habe ich sie nicht gefunden. Ich bin jetzt 50.
In den Zeiten, als mein Vater mich fast täglich missbrauchte, erlebte ich es als ein „Fremdgehen“ als einen Triumph ihn quasi zu hintergehen, in dem ich mich selbstbefriedigte. Aus dieser Haltung entstand das, was ich heute meine Sexualität nennen könnte.
Meine Sexualität war seine Sache, sein Spielzeug. Irgendwie ist das so geblieben. Kommt bei mir heute Lustgefühl auf, bin ich in Gedanken bei ihm, kämpfe gegen ihn an. Deshalb vermeide ich heute meistens jede Form von Lust.
Ich erreiche das durch Hungern. So bleibe ich antriebslos und schwach.
Es gab Zeiten, da nahm ich an, ich könne dieses Verhalten in gewisser Weise übertricksen. Ich soff und kiffte. Einerseits war mir dadurch gelungen, meine Empfindungen zur Lust zu betäuben und anderseits merkte ich nicht mehr so deutlich, dass ich mich auf meine Lustgefühle ein lies.
Jede Form von Sexualität ekelt mich, ängstigt mich und erscheint mir dämonisch. Selbst die zunächst angenehm empfunden Momente mit Partner/innen wandelten sich in schreckliche Erlebnisse um.
Dazu kamen meine Gedanken und Erinnerungen während der Berührungen. Ich konnte nicht unterscheiden ob es partnerschaftlich, einverständliche Berührungen waren oder ich mich missbrauchen ließ bzw. ich nicht sogar selbst missbrauchte. Ich erlebe da einen verhängnisvollen Kreislauf, den ich nicht durchbrechen kann. Um einigermaßen ausgeglichen zu bleiben vermeide ich fast jede körperliche Berührung.
Ein anders großes Problem ist mein Misstrauen, mir und anderen Menschen gegenüber. Ich schaffe es nicht, zu durchschauen was andere von mir wollen oder ich von anderen will. Immer wieder gerate ich so in Verwicklungen, Verwirrung und Enttäuschungen.
Sehr viel Energie in meinem Leben habe ich in die Flucht gesetzt. Ich fliehe aus der Realität. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass es jemals anders war. Schon als Kind war ich ein Träumer. Oft habe ich nicht mitbekommen was um mich herum geschah. Mein ehemaliger Alk und Drogenkonsum hatte auch diese Funktion der Realitätsflucht. Heute bin ich zwar schon seit vielen Jahren trocken und seit einigen Jahren clean, doch fällt es mir nach wie vor schwer mich den Aufgaben des realen, wirklichen Lebens zustellen. Das hat natürlich dazu geführt, das vieles immer wieder schiefgegangen ist und geht. Da waren Ausbildungsabbrüche und Kündigungen, eidesstattliche Erklärungen und mehrere Obdachlosigkeiten. Dazu kommt die Schwierigkeit, dass ich nicht nur in Traumwelten flüchte sondern bei Problemen die auf mich zukommen, in so eine Art „Todstellreflex“ gerate. Es dauert oft Tage, bis ich realisiere, das ein unangenehmes Schreiben mich und mein Leben betrifft, ich mich entscheiden muss, zu Handlungen kommen muss.
Zu diesen aufgeführten Schwierigkeiten kommt meine anhaltende Schlaflosigkeit. Ich schlafe schlecht, von Alpträumen geplagt oder gar nicht. Dieser anhaltende Zustand von Schlafmangel macht es mir oft auch schwer ein geregeltes Leben zu führen.
Auch meine ständigen oft extremen Kopfschmerzen machen mich immer wieder handlungsunfähig.
Trotz all dieser Schwierigkeiten ist mir anderseits auch viel gelungen in meinem Leben. Dadurch, dass ich mich dazu entschlossen hatte, Künstler zu werden, sind viele Unregelmäßigkeiten meines Lebens nicht so ins Gewicht gefallen. Das, was mir zwar als Opfer oft nicht zu gestanden wird, ist dem „Künstler“ erlaubt. So kommt es , dass ich nicht resignierte und immer noch voller Hoffnung bin, jeden Tag ein wenig gesünder zu werden. Ich werde immer stärker, jeden Tag ein Stück

im Dezember 2004

dunkel

dunkel wird es jetzt früher
kein wunder die uhr ist umgestellt
das soll ja energiesparend sein
heißt es
zeit der rückschau
und die kann erschrecken
da sehe ich so manch schlimmes
doch ich seh auch den weg den ich gegangen
ich bin weit gelaufen, weit
das meiste zu fuß
also sehr langsam
dafür bin ich sehr weit gekommen
menschen sind oft ihren verlusten sehr treu
da wird gerechnet wie schlimm es war
wie sehr die wunden schmerzen
doch was ich alles
trotz allem erreichen konnte
wie oft habe ich gewonnen
klar leicht ist es nie gewesen
doch wieso sollte es das auch sein
träume pflegen
in ruhe sein
warten können

Mutter Natur

Sarah Blaffer Hrdy
Mutter Natur
Die weibliche Seele der Evolution

Berlin Verlag, Berlin 2000
ISBN 3827002400,
Gebunden, 754 Seiten, 34,77 EUR

zufällig hier drübergestolpert

warten

noch warte ich auf die wiederherstellung des spielraums
solange bastle ich was an diesen seiten rum
und habe mir überlegt das es schön wäre wenn hier immer mal wieder texte von uns, das heißt von den user/innen des Forums "spielraum, den ich brauche" zu lesen sind. "Café Muckefuck" ist ja nur das ersatz forum
auch möchte ich die alte galerie auflösen. die bilder in die neue schaufeln und die texte hier veröffenlichen. da brauch ich natürlich noch die genehmigungen der autor/innen
na ja ich bastle mal weiter
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