Habgier
Habgier oder Habsucht ist das übersteigerte, rücksichtslose Streben nach materiellem Besitz ...so fand ich’s im Wikipedia
Und ich nenne es dieses „Haben-Wollen“. Begleitet von erschreckendem Verlust von Mitgefühl, ist jede Naturkatastrophe im Vergleich schon fast Gnade. Wenn du dich schon nicht traust dein Leben zu leben, so willst du es wenigstens haben. Möglichst das eines anderen? Und ist mir doch aufgefallen, dass diese Immer-Nur-Haben-Wollens ständig klagen, nichts zu haben. Oh, Ironie fehlender Selbsterkenntnis.
Na, ich will doch noch was vom Leben haben! Ja, was denn noch? Mehr als Leben hat das selbe nun mal nicht zu bieten. Nicht mehr und nicht weniger. Doch wir freuen uns schon auf die Geschenke. Denn Mensch gönnt sich ja sonst nichts. Und was hab ich davon? Zuviel, ich krieg ständig zu viel. So suche ich fast eine viertel Stunde nach den einfachen Haferflocken im Supermarkt , dieses Wort alleine, und finde sie einfach nicht, weil alles voll gestellt ist mit Weihnachtsgebäck. Wer soll das bezahlen? Das ist klar. Wir bezahlen das mit Mord und Totschlag. Opfern die Seelen unsrer Kinder einem goldenem Kalb, das heute Räder hat und statt Wasser, Benzin säuft. Dafür gibt ja auch keine Milch, liefert kein Fleisch. Aus Liebe zum ihm lassen wir uns die Luft zum Atmen nehmen. Und ständig wird der Raum zum Spiel kleiner.
Das macht sauer und ist nicht lustig. Weltfremdes Geschreibsel ist so nervend wie der morgendlich Stau auf der Autobahn. Da hoffen wir lieber auf bessere Zeiten. Und es ist ja eh schon alles egal. Da brauch ich dich auch nicht mehr zu achten. Wir gönnen uns Selbstverachtung und den anderen nichts. Trauen bezahlter Nähe mehr als geschenkter Einsamkeit. Da wird lauthals nach Gesetzen geschrieen um die unerträgliche Trauer unsrer kindlichen Fragen zu übertönen. Wer nicht hören will, muss auch nicht mehr fühlen. Ach, wäre ich eine Maschine, wüsstest du was ich wert bin.

Und ich nenne es dieses „Haben-Wollen“. Begleitet von erschreckendem Verlust von Mitgefühl, ist jede Naturkatastrophe im Vergleich schon fast Gnade. Wenn du dich schon nicht traust dein Leben zu leben, so willst du es wenigstens haben. Möglichst das eines anderen? Und ist mir doch aufgefallen, dass diese Immer-Nur-Haben-Wollens ständig klagen, nichts zu haben. Oh, Ironie fehlender Selbsterkenntnis.
Na, ich will doch noch was vom Leben haben! Ja, was denn noch? Mehr als Leben hat das selbe nun mal nicht zu bieten. Nicht mehr und nicht weniger. Doch wir freuen uns schon auf die Geschenke. Denn Mensch gönnt sich ja sonst nichts. Und was hab ich davon? Zuviel, ich krieg ständig zu viel. So suche ich fast eine viertel Stunde nach den einfachen Haferflocken im Supermarkt , dieses Wort alleine, und finde sie einfach nicht, weil alles voll gestellt ist mit Weihnachtsgebäck. Wer soll das bezahlen? Das ist klar. Wir bezahlen das mit Mord und Totschlag. Opfern die Seelen unsrer Kinder einem goldenem Kalb, das heute Räder hat und statt Wasser, Benzin säuft. Dafür gibt ja auch keine Milch, liefert kein Fleisch. Aus Liebe zum ihm lassen wir uns die Luft zum Atmen nehmen. Und ständig wird der Raum zum Spiel kleiner.
Das macht sauer und ist nicht lustig. Weltfremdes Geschreibsel ist so nervend wie der morgendlich Stau auf der Autobahn. Da hoffen wir lieber auf bessere Zeiten. Und es ist ja eh schon alles egal. Da brauch ich dich auch nicht mehr zu achten. Wir gönnen uns Selbstverachtung und den anderen nichts. Trauen bezahlter Nähe mehr als geschenkter Einsamkeit. Da wird lauthals nach Gesetzen geschrieen um die unerträgliche Trauer unsrer kindlichen Fragen zu übertönen. Wer nicht hören will, muss auch nicht mehr fühlen. Ach, wäre ich eine Maschine, wüsstest du was ich wert bin.

samuel - 14. Nov, 01:08
